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Ein Tag als IT-Consultant
Ich berichte mal ueber den gestrigen Arbeitstag, weil dieser wieder kennzeichnend fuer das "wahre" Leben war.
Um 07:03 Uhr wurde ich von einem Admin der IT Firma aus Eberswalde, wohin ich seit einigen Wochen meinen Zweitwohnsitz verlegt habe, vom Hotel abgeholt. Nach dem obligatorischen Kaffee und privater E-Mail Abholung ging es los.
Besprechungen wegen eines Virtualisierungsprojekts fuer einen Kunden auf VMWARE. Vorbereitung einer der ESX Server fuer die neue virtuelle Maschine, einige Exchange Calls usw.
Dann zu Mittag, lecker Doener essen, am Nachmittag noch einige Exchange Fragen fuer das erfolgte Migrationsprojekt beantwortet und dann auf mit einem Kollegen zu der Firma, dessen Server virtualisiert werden soll. Um den Hintergrund besser zu verstehen: Die Firma fuer die ich zur Zeit arbeite, betreibt ASP und ist gleichzeitig Leitungscarrier fuer die Region. Zur Zeit sind schon einige Hundert Maschinen virtualisiert worden und man versucht immer mehr Kunden zu gewinnen.
Das Objekt der Begierde war ein SBS Server mit knapp 20 Usern und knapp 70 GB Datenvolumen. Bevor wir die Maschine abbauten, booteten wir vor den Augen des Admins einmal die Maschine um zu sehen ob die noch hoch kommt. Dann den Server abgebaut, die GBit Verbindung per VLAN in das Rechenzentrum geschaltet und die Firewall gesucht. Wo war das Teil? Im Serverraum oder im Keller? Umfangreiche Pingtests brachten uns dann nach 20 Minuten auf den Ort wo die Firewall steht :-)
Dann den Server zur Firma gebracht und waehrend des Transports wie ein rohes Ei behandelt. Ich hatte die Aufgabe den Server zu schleppen und waehrend der Autofahrt auf dem Schoss zu tragen (ca. 20 KG wog das Teil wohl).
Dann den Server im RZ aufgebaut und angeschlossen und anschliessend per P2V auf die virtuelle Maschine gebracht, was auch ganz gut funktioniert hat (hab ja auch nicht ich gemacht :-)).
Gegen 20:00 Uhr waren wir dann fertig und es ging mit zwei Kollegen nach Polen (ca. 25 KM weg von Eberswalde) zum Polenmarkt, nen nettes Bier zischen und was Polnisches Essen, sowie Zigaretten kaufen und Tanken (ca. 1 EUR fuer nen Liter Sprit).
Die Fahrt war etwas abenteuerlich (altersschwacher Opel Corsa mit fehlender Heckscheibe und gesprungener Frontscheibe, sowie verdaechtigen Geraeuschen an allen Winkeln des Autos). Totz ueber 400 KG Zuladung fuhr der Corsa aber fast 140 KM/h (in der Ortschaft auch nicht viel weniger).
Dann zurueck ins Hotel, noch ein bissle Fenseh geschaut und Exchange Dokus gelesen und dann ab ins Bett. Auf alle Faelle wieder ein schoener Tag in der EDV weg von normalen Konventionen.
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